Der Prozess

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Ein spektakulärer Prozess hält dieser Tage die Region Basel in Atem. Am Strafgericht wird die Urmutter aller Gesetzesverstösse verhandelt, der Sündenfall. Das prominente Klägerpaar: Adam und Eva. Auf der Anklagebank sitzt die Schlange, vorgeworfen wird ihr Anstiftung zum Verbrechen an der gesamten Menschheit.

Die Klägerschaft fordert die Todesstrafe für die Vertreibung des Menschen aus dem Paradies. Wir, das Publikum, sind die Geschworenen, die über Schuld und Unschuld urteilen sollen. Doch bevor ein Urteil gefällt werden kann, müssen genug Indizien gesammelt werden, und diese finden sich verteilt in der Stadt. Bald stellen wir fest, dass wenig so ist, wie es scheint.

Ab 8. August 2018 kommt es mit der Produktion «Der Prozess» zum fulminanten Abschluss der Elysium-Reihe: Dabei laufen im Rahmen einer mobilen Produktion im öffentlichen Raum die Geschichten aller Episoden zusammen.

Die Klammer für diese Art von mobiler Produktion  im  öffentlichen Raum wurde 2008 mit «blind date» geöffnet und schliesst sich nun wieder mit der Jubiläumsproduktion «Der Prozess».

Mit der Produktion «Der Prozess» zieht die TheaterFalle ihren grossen Pool an Kulturschaffenden heran, die in den letzten dreissig Jahren eine gemeinsame Sprache entwickelt und immer wieder zusammengearbeitet haben. Dabei entsteht ein für die freie Szene ungewöhnlich grosser Cast, um die Jubiläumsproduktion adäquat zu inszenieren. Ein wesentlicher Aspekt ist die Vernetzung und die Zusammenarbeit mit Kultur- und Kunstschaffenden aus verschiedenen Sparten, die ihre eigene Handschrift in die Produktion einbringen. In der Produktion «Der Prozess» trifft Guerilla-Band auf klassischen Chor, Tanz auf bildende Kunst, Rampenlicht auf Schattenplätze. Das Projekt ist also kein reines Theaterprojekt sondern interdisziplinär angelegt.

Es wird die letzte Produktion unter der künstlerischen Leitung von Ruth Widmer, und entsprechend aufwendig und spektakulär wird die Jubiläumsproduktion inszeniert.

Der TheaterFalle ist es wichtig, auch den Prozess im Sinnes des „Theaters für Alle“ möglich zu machen. Unterstützen Sie uns mit einem Gönnerticket und machen Sie damit die Produktion für weitere ZuschauerInnen zugänglich.

Regie und künstlerische Leitung: Ruth Widmer
Text und Regie: Sarah Gärtner
Text und Dramaturgie: Roland Suter
Regieasssistenz: Nina Halpern, Eleni Prelorentzos

Choreografie: Béatrice Goetz
Chor: Bernhard Dittmann
Musik: Miro Widmer, Samuel Tschudin, Christina Volk
Kostüm: Melanie Meyer, Ylenia Gortana
Maske: Tamina Widmer
Bühnenbild: Beat Fuhrimann
Requisiten: Lea Gerber, Julia Minnig
Licht: Regine Wetterwald, Urs Reusser
Ton: David Rehorek
Marketing: Fabian Ronchi 
Geschäftsführung: Attila Gaspar
Produktionsleitung: Simone Meyer
HelferMarco Kleiner, Felix Julius, Urs Kümmerli, Marco Schäuble, William Talbot, Ernesto Rieder, Duran Yildiz, Johannes Zürcher

Ensemble: Rula Badeen, Rolf Brügger, Oliver Blessinger, Sabine Fehr, Michael Fuchs, Anka Georgiadis, Philippe Graff, Ursina Gregori, Martin M. Hahnemann, Marie-Louise Hauser, Christian Heller,  Ruth Marx, Jonas Ochsner, Michael Kempf, Heinz Margot, Ann Klemann, Sabine Schädler, Annette Schneider, Yanik Soland, Silvio Stoll, Samuel Tschudin, Christina Volk, Miro Widmer, Niggi Ullrich und weitere DarstellerInnen

Partner: MS Evolutie, Botanischer Garten der Universität Basel, Schwendimann AG, Sound & Light Pool GmbH, Stamm Bau AG, Thommen Recycling, Schlosserei+Metallbau Daniel Bäumlin GmbH, Atelier Mähler Berlin, Kraftwerk Birsfelden AG

 

Author: Sarah Gärtner

Regisseurin, Autorin

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